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Wednesday, 25. january 2012 3 25 /01 /Jan. /2012 10:43

… kann auch was Schönes werden!

 
Daß ich in einem früheren Leben ein Eichhörnchen war, hab ich sicher schonmal irgendwo geschrieben, aber außerdem bin ich auch eine unermüdliche Resteverwerterin.
Es geht mir gegen den Strich, bunte Knäuelchen links liegen zu lassen, nur weil sie für was Ganzes zu wenig sind.

Wenn es dann dann auch noch solche Schätzchen sind wie diese...

 

Hingucker 002

 

... dann wartet mein Unterbewußtes nur auf eine Engebung, wie sie zu flauschigem Leben erweckt werden können.
Es sind ein nicht ganz vollständiges Knäuel „Kidsilk Haze“ von Rowan und 3 Restchen zwischen 10 und 16 Gramm vom Lea-Schal von der wollerey.
 

 

Und da war sie, die Gelegenheit!
Sie hat im viruscreativus ein neues Tuchdesign vorgestellt, samt Anleitung und viele mach(t)en mit.
Ich hab nun auch angefangen, mit dem "Hingucker"!

 

Hingucker 004

 

Solch kleine Sachen haben ihren ganz eigenen Reiz.
Sie sind recht schnell genadelt, wobei ich es in diesem Fall eigentlich schon jetz bedaure, fertig zu sein, die Garne fühlen sich so wunderbar an beim Stricken, purer Genuß - und außerdem trage ich kleinere Tücher und Halsschmeichler viel häufiger, als die Großen.

Eigentlich sollte er aus Sockenwolle gestrickt werden, aber soooo schön ist Sockenwolle für den Hals auch wieder nicht.

Da bevorzuge ich meine kuschelzarte Edelvariante und freue mich schon jetzt auf Strickzeit heute abend.

 

Ich wünsche euch auch was, auf das ihr euch heute noch freuen könnt,

liebe Grüße von maryana

von maryana - veröffentlicht in: ... gestrickt und gehäkelt - Community: Rund um Wolle
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Tuesday, 24. january 2012 2 24 /01 /Jan. /2012 13:48

Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

 

Laaaange Frage!

 

Die Entdeckung der Handarbeitstechniken an sich machte mir nicht den geringsten Spaß, das war nämlich im Handarbeitsunterricht in der 3.Klasse, und ich fand es einfach nur laaaaangweilig!!!

Viel lieber tobte ich durch den Wald, als still auf einem Fleck zu sitzen und mit Nadel und Faden fein saubere Stiche zu fabrizieren.

Mein Kreuzstichmustertuch, das anfangs 40 cm breit war, kürzte ich mittels Schere immer um ein kleines Stückchen, damit die Reihen nicht so entsetzlich lang waren. Zum Schluß war es noch 23 cm breit ...

Und die Schürze, deren Taschen und Latz wir eigentlich besticken sollten, habe ich mit Kartoffelstempeldruck versehen - ging doch viel schneller!

Erst als ich, verführt durch die bunten Restknäuel meiner fleißig handarbeitenden Tante, damit begann, die Puppenstubenpüppchen meiner kleinen Schwester quasi "einzuhäkeln", ist der Knoten geplatzt bei mir.

Da war ich wirklich kreativ. Egal ob Röckchen, Höschen, Jäckchen, das hab ich alles hingekriegt ohne irgendeine Anleitung.

Auch Haarbänder machten mir Spaß, da hab ich sogar schon 2- und mehrfarbige Muster eingestrickt.

 

Aber lange Zeit habe ich das Häkeln dem Stricken vorgezogen.

Mein erstes größeres Strickstück war in der 4.Klasse ein Pullover - und zwar ein Raglan-von-oben. Gesehen bei einer Mitschülerin. Es konnte ja nicht sein, daß sie es schafft, sich einen Pullover zu stricken und ich nicht!

Das Garn dafür ribbelte ich mir aus einer zu klein gewordenen Schafwollstrickjacke (die hat eh immer gekratzt) und einem abgelegten Pullover von meiner Mama. Wollweiß und orange meliert war er.

 

So richtig abgerissen ist die Begeisterung für´s Stricken seither nie mehr.

In den Jahren der DDR mußte man sich selbst was Modisches werkeln, kaufen konnte man es ja kaum.Es war schon schwierig genug, Strickgarn zu ergattern. Einen Kurzbesuch in Berlin nutzte ich um einen ansehnlichen Wollvorrat einzuheimsen. Die Wolle war aus Polen, natürlich 100 % Polytierchen und ganz phantastisch bunt aber superdünn. Das machte aber gar nichts, so konnte ich eben länger dran stricken.

Dann während des Studiums in Dresden, kannte man natürlich genau die Tage, an denen das Wollgeschäft in der Prager Straße Lieferung erwartete - da wurden dann auch mal Vorlesungen geschwänzt, um nur ja nichts zu verpassen.

 

Ja, auch ich habe diverse Techniken ausprobiert ... Kreuzstich war eine meiner ganz großen Leidenschaften. Natürlich solche Projekte, bei denen ausgezählt werden mußte und zarte Farbschattierungen durch Fadenteilen gearbeitet wurden. Aber dann konnte ich irgendwann die feinen Fäden nicht mehr erkennen, die Augen tränten vor Überanstrengung und so verlegte ich mich stärker auf andere Sachen, wie z.B. Seidenmalerei, Patchwork und Nähen.

Und seit einigen Jahren ergänzt Spinnen das Stricken.

Peinlich ist mir nichts von dem, was ich bisher gemacht habe, ich kann mir auch nicht vorstellen, wieso das so sein soll.

Ich bin mir auch nicht sicher, manche von den Techniken, die ich früher gemacht habe, mal wieder aufzugreifen, Geschmäcker ändern sich und warum sollte man sich festlegen, bei dem was einem Spaß macht...

von maryana - Community: Rund um Wolle
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Monday, 23. january 2012 1 23 /01 /Jan. /2012 10:33

… aber irgendwie muß ich ja mal wieder was zeigen, nicht wahr?
In der Zeit vor Weihnachten hat mein Sockenstash wieder ziemlich an Volumen verloren, das gilt es jetzt im neuen Jahr auszugleichen.
Die ersten sind fertig geworden.

 

Socken 1 2 3

 

Praktischerweise stricke ich die Damensocken generell in der Größe 39, das paßt dann den meisten der infrage kommenden weiblichen Wesen, egal ob sie eigentlich beim Schuhkauf die 38 oder eher eine 40 bevorzugen.

 

Socken 1 002

 

Socken 1 001

 

Sollte wieder Erwarten tatsächlich mal eine 36 angefragt werden, dann stricke ich die natürlich geschwind für die Empfängerin mit den kleinen Füßchen.

 

Socken 3 002

 

Bei den Herren ist es die 43, die von mir genadelt wird.

 

Socken 2 001

 

Praktischerweise brauche ich vorläufig Garn für Sockenprojekte zu kaufen, dieses Jahr werde ich ganz sicher mit meinem Vorrat auskommen. Wahrscheinlich auch noch länger …

Und außerdem hab ich auch mal was von meiner Selbstgesponnenen verstrickt.

 

Emmamütze 002

 

Eine Mischung aus Alpaka (Emma, beige) und weicher weißer Schafwolle (Locke, ein Merinomischling), zusammenkardiert auf meinem Walther-Kardiertier, versponnen zu ca 300 Gramm Strickgarn, verstrickt mit 5-er Nadeln.

Ein Cowl mit diesem Muster, und dazu eine Mütze, die das Muster aufgreift, ansonsten aber nach meinem Gutdünken gestaltet ist. Eine Bommel war unabdingbar, die mußte einfach sein. Ist aus einem Fellchen und fertig gekauft.

 

Emmamütze 001

 

Nun habe ich noch einiges vom Garn über,  fingerlose Handschuhe oder möglicherweise auch Fäustlinge könnte ich mir vorstellen, mal sehen.

 

einen schönen Start in die Woche wünscht euch maryana

von maryana - veröffentlicht in: ... gestrickt und gehäkelt - Community: Rund um Wolle
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Tuesday, 17. january 2012 2 17 /01 /Jan. /2012 11:59

In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

 

Davon höre ich jetzt zum ersten Mal!

Mal ganz abgesehen davon, daß ich schier blaß werde wenn ich lese "20 Strickwerke á 12 Knäuel" - das würde ich selbst dann nicht schaffen, wenn ich nicht arbeite würden, keinen Garten, kein Haus und keinerlei Tiere hätte.

Das ist eine Menge - eine ganze Menge!

 

Aber grundsätzlich ist meine Einstellung, Stricken und Spinnen und alles was dazugehört sind meine Hobbys!

Das mache ich, weil ich Freude daran habe - nicht vordergründig um ein Ergebnis vorzuzeigen, sondern das Tun an sich ist es, was mich zufrieden macht, mir Entspannung und Ausgleich bringt!

Ganz im Sinne von "der Weg ist das Ziel"!

Und deshalb möchte ich mir auch keinen Zwang auferlegen.

Ich brauche die Freiheit, mir meine Projekte ganz aus der momentanen Stimmung heraus auszuwählen, und solange daran zu arbeiten, wie ich möchte - nicht um irgendeinen Plan zu erfüllen.

Dazu gehört auch, mal wochenlang gar nichts zu stricken.

Nönö - DAS brauche ich nicht!

 

ich wünsche euch eine schöne Woche - mit möglichst weing Zwang

maryana

von maryana - Community: Rund um Wolle
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Tuesday, 10. january 2012 2 10 /01 /Jan. /2012 15:10

... ja, ich weiß, es ist schrecklich, dermaßen dem Jahresbeginn hinterherzuhinken.

Nein, bei mir ist alles Bestens.

Ich hoffe, daß dies auch bei euch allen so ist.

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns nicht nur der Feiertage wegen, sondern auch aufgrund diverser Geburtstage und gegenseitiger Besuchsverpflichtungen ziemlich knapp, keine Muße, um hier gemütlich ein paar Zeilen einzutippseln.

 

Also nochmal und mit ganzem Herzem - ich wünsche euch alles Gute für das gerade begonnene Jahr!

Mögen ein paar eurer Wünsche in Erfüllung gehen und ihr euch bester Gesundheit und guter Laune erfreuen.

 

So, und nun zur Wollschafsfrage - meiner ersten in diesem Jahr, auch wenn es tatsächlich schon die zweite ist.

 

Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics??? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge) ?? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal????

Vielen Dank an Daniela  für die heutige Frage!

 

 

Socken und Handschuhe, also die Kleinteile mit wirklich geringem Durchmesser stricke ich mit einem üblichen Nadelspiel, nix Cubics oder so.

Die angebliche Neuentdeckung der "Wunderschlinge2 praktiziere ich ohne den Wundernamen bereits seit ... (der 3. Klasse)... fast 50 Jahren, allerdings eher bei großen Stücken.

In unserem Teil der Landes mußte man sich nämlich wegen flächendeckenden Mangels 40 Jahre lang was einfallen lassen und da war es einfach egal, wie lang die Rundstricknadel ist, Hauptsache man hatte überhaupt eine.

Wenn sie dann zu lang war, wurde halt ein Ende soweit wie möglich aus dem Strickstück rausgezogen und in eine Schlinge/Schlaufe gelegt, um munter weiterstricken zu können, auch wenn das Kindermützchen vielleicht mit einer 80-er Nadel bewältigt werden mußte.

Jetzt heißt es Wunderschlinge und ist eine ganz fantastische Neuentdeckung ;-))

Nein, Socken stricke ich weder mit Wunderschlinge, noch mit sonst einer Rundstricknadel.

Ich kenne diverse Sockenstrickerinnen, die auch ohne Rundstricknadel 2 Socken gleichzeitig stricken, aber mit 2 Nadelspielen - auch das ist nicht meine Schiene, da dauert es für mich gefühlt ja noch länger, bis ein Paar fertig ist.

So nun muß ich euch leider verlassen, heute spinnen wir wieder gemeinsam.

Ich wünsche euch einen schönen Dienstagabend und eine gute Woche

 

liebe Grüße, maryana

von maryana - Community: Rund um Wolle
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