Dienstag, 9. februar 2010
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09:18
Manche Sachen beginnt man mit Enthusiasmus und beendet sie dann unwillig oder gar nicht, aber
es gibt Modelle, da bedauert man geradezu, wenn sie fertiggestrickt sind. Es geht mir in meiner Frage um den Prozess des Strickens und nicht um das fertige Stück.
Welches war das absolute Lieblingsprojekt, das ihr gestrickt habt? Was hat es dazu gemacht (Garn, Muster, Schnitt ...)?
Habt ihr dann noch ein weiteres Modell gleicher Art gefertigt?
Gibt es auch ein Hass-Objekt?
Herzlichen Dank an Michaela für die heutige
Frage!
Die Antwort auf diese Frage fällt mir irgendwie schwer!
Der allererste Teil der Frage, der mit dem Enthusiasmus, entspricht mir voll und ganz.
Wenn mir ein Projekt so richtig an meine Strickerinnenseele geht, dann kann ich nachts nicht mehr schlafen, denke unablässig daran, in welchen Farben und mit welchem Garn ich das stricken
möchte.
Dabei will ich natürlich irgendein Teil aus meiner Ufo-Sammlung vorher fertigmachen, um den Bestand nicht noch mehr zu erhöhen.
Das bedeutet, ich muß mich eine gewisse Zeit lang mit etwas herumplagen (das fertigzustellende Ufo), das ich nicht so gerne mache, um dann die "Belohnung" Traumprojekt" in Angriff nehmen zu
"dürfen".
Mittlerweile brennt aber die Begeisterung für das Traumprojekt nicht mehr mit so ganz heißer und heller Flamme!
Und wenn ich dann am Stricken bin, kann sich ganz leicht herausstellen, tja eigentlich geht es ganz gut, aber ....es ist bereits wieder ein neues "Traumprojekt" in der Warteschleife.
Ein Einziges gibt es, das ich uuuuunbedingt nochmal machen möchte, das ist das Tuch "Pretty as a Peacock".
Das hat sich einfach wunderbar stricken lassen und - nein - das lag nicht nur am Lacegarn von der Wollmeise.
Ich mag es einfach und beim nächsten mal möchte ich es in Farben arbeiten, die denen eines Pfaus näherkommen.
von maryana
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Mittwoch, 3. februar 2010
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11:28
...nun reichts aber!

Einen traumhaften Sonnenaufgang gab es heute morgen. Wer stört sich da schon dran, daß es mangels Elektrizität keinen Morgenkaffee gibt ...und nein, es gibt auch keinen heißen Tee.
Dafür gibt es Schneeschippen!

...ein Blick in den Garten gefällig ?...
So 15 cm Neuschnee hat uns die Nacht ganz sicher beschert. Und da wir ja schon reichlich zu liegen hatten, wachsen die Schneeberge an der Straße und auf jedem denkbaren Platz im Garten.

Das ist unser vorjähriger Weihnachstbaum an der Terrasse, nur ein Stückchen von der Spitze schaut noch raus.
Und da wir ja schon reichlich zu liegen hatten, wachsen die Schneeberge an der Straße und auf jedem denkbaren Platz im Garten.
Müssen doch wenigstens die Versorgungspfade für die diversen Vogelfütterstellen freigeschaufelt werden, will man nicht bei jedem
Körnernachschub bis an die Knie versinken.

Der Hühnerstall mußte erst freigelegt werden und auch die Schafe und Alpakas waren gut eingeschneit. (Also nicht die Tiere, sondern die Stalltüre!)
Ein Gutes hat die Sache! 2 Stunden Schneeräumen, das wärmt ganz schön durch!

Ein Blick nach Westen - dort sieht es aus, als bllten sich schon wieder neue Schneewolken - nein! Bitte nicht noch mehr!
Und nun ist auch der Strom wieder da, ich kann hier ein wenig Dampf ablassen und berichten, daß ich diese Decke gestern abend
beendet habe!
Sie ist eigentlich eher eine Kniedecke mit den Abmessungen von 110 x 90 cm. Das Garn hat einfach nicht weiter gereicht und schön warm ist sie auf jeden Fall.
Damit ist ein Ufo beendet und das bedeutet - tata - ich darf was Neues anfangen...
Und da ich nun über die Auswahl des nächsten Projektes nachdenken muß, verabschiede ich mich mal ...
liebe Grüße von maryana
von maryana
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veröffentlicht in: ... gestrickt und gehäkelt
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Dienstag, 2. februar 2010
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09:43
In letzter Zeit ist es öfter vorgekommen, dass ich fast am Ende des Wollknäuls "Wollsalat"
habe.
Ich habe mal von aussen das Garn abgerollt, aber auch von innen.
Egal wie, es war immer ein Chaos und ich habe dann viel Zeit mit dem auseinandertüfteln verbracht.
Meine Frage an euch.
Ist euch das auch schon passiert und habt ihr eine Lösung gefunden, wie man es verhindern kann?Herzlichen Dank an Heika für die heutige Frage!
Ich habe mirn nach negativen Erfahrungen mit dem Abstricken "von innen" angewöhnt, nur noch von außen zu verstricken!
Ja richtig, dann muß man natürlich auf das Knäuel aufpassen, daß es nicht in der Gegend rumkullert.
Aber!
Man hat auch die optische Kontrolle, daß sich alles richtig abwickelt und nicht heimlich im Innern des Knäuels Schlaufen bildet, die sich dann beim Herausziehen des Fadens zusammenziehen und man
zuuuu spät merkt, nämlich erst dann, wenn gar nix mehr geht, daß da ein Knoten fabriziert wurde.
einen wunderschönen Wintertag wünscht euch maryana
von maryana
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Montag, 1. februar 2010
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11:04
...ein Wochenende im Januar !
Seit langem, genau seit ich Zugang zu englischsprachiger Strickliteratur habe, fasziniert mich die Technik der Fair Isle Strickereien.

Dabei sind es nicht nur die Vielzahl wunderbarer Farben, die sich zu einem beeindruckenden Gesamtbild verdichten, sondern vor allem die Stricktechnik an sich.
Also die Tatsache, daß man die Zeigefinger beider Hände einsetzt, um die Fäden des Gestricks zu führen.
Mehr durch Zufall erfuhr ich von einem Kurs der VHS in Coburg und konnte meine Chance, diese Art des Strickens zu erlernen, am vergangenen Wochenende nutzen.
Auch das Wetter mit tiefverschneiten Straßen konnten mich nicht abhalten, von meinem Berg herunterzufahren...was bedeutet, daß ich auch wieder hinaufmußte - und da hatte ich zumindest am
Freitagabend ziemlich viel Glück.
Unmittelbar vor meinem Eintreffen am Berg, war der Schneepflug gefahren. Andere hatten nicht soviel Glück und mußten ohne Auto, auf Schusters Rappen, im Schneetreiben die knapp 3 km Anstieg
bewältigen.
Mein Resümee - ein anstrengendes aber sehr faszinierendes Wochenende.

12 Frauen, die sich unter Anleitung von Kristina Hackert redlich mühten, dem rechten Zeigefinger das beizubringen, was der Linke seit Kindertagen bestens
beherrscht.

Kaum, daß wir uns die Zeit genommen hätten, zwischendrin mal einen Happen zu essen.

Mit Emsigkeit und Ausdauer wurden die Nadeln geschwungen.

Übungsstück war ein Pullunder für Teddy, an dem wir all die neuen Dinge, wie das Einweben der Fäden bei Farbwechseln, das Steekstricken, die Besonderheiten des Steeks am V-Ausschnitt, das
Zusammenstricken der Schultermaschen und nicht zuletzt, das Aufschneiden des Steeks ausprobieren durften.
Nun sind wir gerüstet für größere Vorhaben!
Vorlagen dafür gibt es überrreichlich. Ein derartiges Vorhaben wird sich über längere Zeit hinziehen, also möchte man schon sehr genau überlegen, welches Modell in Angriff genommen werden soll.
Ich werde voraussichtlich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen!
Denn ....
...die Februaraufgabe bei der Nadelparade lautet folgendermaßen:
Da sich die Jahreszeit/das Wetter regelrecht anbietet, habe ich mir
überlegt, dass Ihr bitte eine Handy-Hülle in Form einer Mütze stricken oder häkeln möchtet – also eine Hülle, die auch wirklich wie eine Mütze aussieht! Entweder eine normale oder
eine Zipfel-Mütze – die Wahl bleibt Euch selbst überlassen!
Und damit wir uns schon jetzt ein wenig auf den Frühling
einstellen (können), möchte ich, dass Ihr bitte freundliche/fröhliche Farben wählt! Welche Wollart u./o. Muster
Ihr nutzt, ist egal!
Da werde ich mir mal frühlingsfrische Gedanken machen und mein Wollkörbchen
nach geeignetem Material durchstöbern!
Ich bin schon sooooo gespannt, wie die Mützchen der Teilnehmer/innen alle so ausfallen werden!
Liebe Grüße und einen wunderbaren Wochenstart wünscht euch
maryana
von maryana
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Donnerstag, 28. januar 2010
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28
/01
/2010
12:54
...jaaaaa, ich will da auch mitmachen!
Keine Ahnung, ob ich´s durchhalte, Projekte, bei denen man so was vorbestimmtes machen soll, sind bei mir meist nicht motivationsfördernd, aber was soll´s, ich melde mich dann mal
an!

Immer wenn dieses Papperl auftaucht, wird es ein Projekt aus der Strockblogparade begleiten.
von maryana
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