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  • : alles, was mit Wolle und Farben zu tun hat - Spinnen, Stricken, Weben und noch so manches andere
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  • spinnerte & bestrickende Mama, Oma, Ehefrau
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26. Mai 2011 4 26 /05 /Mai /2011 11:03

Bei uns hier im Thüringer Wald ist es so schön – das Wetter ist zur Zeit traumhaft.

Sonnenschein satt, Temperaturen wie man sie sich für den Sommerurlaub nur erträumen kann,  weit und breit keine Regenwolke in Sicht - und doch, manchmal muß man raus!

Nicht ganz freiwillig! Familiäre Pflichten haben gerufen, aber aus jeder Gelegenheit kann ein wenig mehr herausgeholt werden, als eigentlich drin steckt.

Und so ist es zu unserem Ausflug in den Spreewald gekommen.

 

Dort ist es auch soooooo schön!

Muß man gesehen haben!

Und ich zeige euch jetzt auch nicht die idyllischen aber sattsam bekannten Bilder von Fließen und Kähnen …

 

Museum 001

 

Wir waren in einem klitzekleinen Museum in Schlepzig, das eigentlich nur ein Hof ist. Außerdem sind die meisten meiner Bilder im Inneren so schlecht, daß man sie nicht zeigen kann. Trotzdem, ein winziger  Eindruck läßt sich hoffentlich vermitteln.

 

Museum 003

 

Ich finde es ja immer spannend zu sehen, wie man früher so gelebt hat. Hat was von „durch´s-Schlüsselloch-schauen“!

 

Museum 004

 

 

Museum 007


Aber es ging ganz schön nobel zu bei den Spreewaldbauern, das muß man ihnen lassen.

 

Museum 005

 

Museum 008

 

Alles da, sogar das Dienstbotenkämmerchen neben der Wohnstube.

 

Museum 002

 

Und gesponnen wurde auch fleißig - allerdings in erster Linie Flachs.

Der Werdegang von der Pflanze, sämtliche Bearbeitungsschritte und die diversen Geräte dafür, über das Spinnen bis zum Weben, ist ausführlich beschrieben und bebildert.

Eine richtig aufwendige Angelegenheit, viel Arbeit, bis man da eine Aussteuer beisammen hat!

 

Highlight für meinen Schatz war der Besuch in der dorfeigenen Brauerei und Brennerei.

Durch dreistes Fragen meinerseits haben wir sogar eine ganz private Führung durch die neu fertiggestellte, noch gar nicht eröffnete Whiskeybrennerei bekommen.

Und eine kleine Trophäe in Form einer 0,5-er Abfüllung des edlen Stöffchens durfte auch mit.

 

Und das ist der Weidendom.

 

Weidendom 002 

 

Hier kann man sich sogar trauen lassen.

 

Weidendom 005


Schön, nicht wahr?

 

Weidendom 003

 

 

... und morgen gibt es dann wieder was Spinnertes!

 

liebe Grüße, maryana

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20. Mai 2011 5 20 /05 /Mai /2011 08:30

Noch immer hat es nicht geregnet!

 

Die Wolken ziehen mit schöner Regelmäßigkeit rechts und links an uns vorbei - kein Tropfen fällt dabei für uns ab.

Seit Anfang März bis auf 2 sehr kurze und unergiebige Ausnahmen, kein Regen.

Die Wiesen sind dürr, der pure trockene Sand, für unsere Schafe gibt es kaum noch Freßbares, den Gedanken an Heu im Juni haben wir längst fallenlassen. Es steht kein Gras mehr und es wächst auch nichts nach.

Die umliegenden Felder sind trockenkahl, nur ein wenig Unkraut drauf, das mehr grau als grün müde die Köpfe hängen läßt.

 

Jeden Morgen der gleiche Frust, es hat nicht geregnet und es wird auch nicht regnen.

Noch nie haben mich Sonnenschein und wolkenlos blauer Himmel so frustriert!

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18. Mai 2011 3 18 /05 /Mai /2011 17:42

… wurde  auch über die einfachen Genüsse im Leben philosophiert.

Spinnen regt ja, ähnlich wie das Umherlaufen beim Telefonieren, den Redefluß an.

So, wie sich der Faden in der Hand formt, enfaltet sich ein unterhaltsames entspanntes Plätschern des Redeflusses. Und es sind durchaus lebenswichtige Themen, die dabei von verschiedenen Seiten durchdacht, erörtert und zu einer höheren Qualität geführt werden.

 

Ganz unzweifelhaft lebenswichtig ist für die Meisten das Thema Essen.Für uns Frauen sowieso!

Nicht so sehr das raffinierte Menü, das stundenlange Küchenfron (oder auch Küchenfreude), erfordert, sondern die hohe Kunst, mit wenigen, preiswerten Zutaten und vertretbarem Zeitaufwand verblüffend köstliche, sättigende und möglichst auch noch gesunde Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen.

 

Und wie es so ist, stolpere ich heute beim Blättern in der „Landlust“ über ein Brennnessel-Nudelrezept, das so genial einfach ist, daß ich es ausprobieren mußte.

 

Geht ganz einfach und schnell, wenn man erst einmal eine Ecke mit ein paar appetitlichen Brennnesselstauden gefunden hat.

Das gefährlichste ist das Pflücken der Nesseln. Natürlich nur die zarteren oberen Enden! Eine große Handvoll abgezupfter Blätter sollten es schon sein für 2 Personen.

Jaaaa, ich hab mich genesselt dabei - soll ja gesund sein!

 

Brennnessel 001 


Der Rest ist simpel!

Nudeln kochen (ich hab Spaghetti genommen), Brennnesseln waschen, abzupfen, die Blätter etwas kleinschneiden und in Butter zartbraun und knusprig braten – das dauert ein wenig und man sollte sich unbedingt die Zeit dafür nehmen!

Die abgegossenen Spaghetti auf dem Teller mit den Brennnesseln, samt Butter anrichten und Parmesan darüberreiben.

 

Brennnessel 002

 

Noch ein wenig frischgemahlenen Pfeffer drüber und genießen.

 

Brennnessel 003


Probiert es doch mal aus!

 

liebe Grüße und ein schönes Wochenende

maryana

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20. April 2011 3 20 /04 /April /2011 09:56

... genauso lecker wie vom Bäcker, aus einem simplen süßen Quarkölteig.

 

Quarkhäschen 002

 

Das genaue Rezept findet ihr hier.

 

Dabei den Quark nicht zu sehr abtropfen lassen, am saftigsten bleiben die süßen Kerle, wenn der Teig so feucht wie möglich bleibt, dabei soll er sich aber schon noch gut kneten lassen.

Wie ein sehr weicher Hefeknetteig eben.

 

Quarkhäschen 001

 

Und nicht dünner als 1,5 cm ausrollen.

 

Tulpen 006

 

Und nun wünsche ich euch noch ein recht schönes Osterfest.

 

Mit lieben Grüßen, maryana

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19. April 2011 2 19 /04 /April /2011 09:51

Besitzst Du "historisches" Handarbeitszubehör,  z. B. alte Strick- oder
Häkelnadeln, Anleitungshefte, Klöppelkissen, Stopfeier oder ähnliches?
Wie kam es in Deinen Besitz? Verwendest Du es noch, oder bewahrst Du es
z. B. nur aus "sentimentalen" Gründen auf?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

 

Das einzig "Alte" in meinem Besitz sind ein paar Kreuzstich- und Kelim-Anleitungen, die mir von einer lieben Bekannten zu Zeiten meines Kreuzstichstickwahns geschenkt wurden.

 

Falsch -

ist ja gar nicht wahr!

Tatsächlich besitze ich ein (ur)altes Flachsspinnrad. So eins mit Glöckchen dran, ich vermute mal, das wurde in der Nachkriegszeit aus Ungarn oder Rumänien von Flüchtlingen mitgebracht. Dieses Spinnrad hat mir meine jüngere Tochter angeschleppt, als ich selbst noch gar kein Spinnrad besaß und auch noch nicht spinnen konnte, nur das Vorhaben "Spinnen" stand ganz groß auf meiner Liste.

Auf diesem Rad hat es aber leider auch nicht geklappt!

Trotzdem behalte ich es natürlich.

Und außerdem hab ich mir vor Jahren beim bekannten Online-Auktionshaus etwas ersteigert (für 2,50€), was in irgendeiner Weise auch dem Spinnen gedient hat. Allerdings nicht so, wie ich heute spinne, mit Fußtritten und so, sondern mit einer Kurbel am Schwungrad.

Da mußte die Spinnerin echt was drauf haben, denn da ging dann wahrscheinlich nur der "lange Auszug", da man nur eine Hand frei hat, für das Faserbüschel.

Für dieses museumsreife "Schmuckstück" sind wir zwecks Abholung durch die ganze Republik gefahren, haben gleich nach der Abfahrt einen Blitzer im ersten Ort nach unserem Wohnort  erwischt ....

Das kann ich keinesfalls weggeben, das ist mich viel zu teuer zu stehen gekommen.

 

Aber ansonsten gibt es bei mir wirklich nichts Altes.

Das liegt aber nicht daran, daß ich alte Sachen nicht mögen würde, sondern wir sind einfach "Zugezogene". Mein Vater kam aus Ostpreußen, nur mit den Sachen, die sie am Leibe trugen und auch meine Mutter hat ihr Elternhaus verlassen um in die "Fremde" zu ziehen. So hab ich keinerlei Erbstücke von irgendwelchen Vorfahren. Das finde ich schon irgendwie schade, aber mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt.

Und Flohmarktbesuchen kann ich leider auch nichts abgewinnen.

 

liebe Grüße, maryana

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Published by maryana
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18. April 2011 1 18 /04 /April /2011 11:03

… mit der ersten Runde im Brutgeschäft.

 

Vogelei 001


Zarttürkis mit goldbraunen Sprenkeln – welches Vöglein das wohl ist? Vielleicht ein Rotschwänzchen? ich weiß es nicht.

 

Vogelei 002

 

Auch sonst geht der Frühling mit Riesenschritten voran.

 

Osterglocke 001

 

Die Osterglocken müssen noch ein wenig standhalten, damit sie zu Ostern auch noch läuten können.

 

Osterglocke 002

 

Eigentlich ist ihre beste Zeit schon vorbei – abgelöst wird ihr sonniges gelb mittlerweile vom Löwenzahn.

Und schon lange ist der erste Bärlauch verspeist

So schnell müßte es für mich wirklich nicht gehen – natürlich genieße ich auch die schon fast sommerlich warmen Abende, aber es ist zu trocken!

Viel, viel zu trocken.

Der angekündigte Regen hat sich bei uns hier auf ein Stündchen am letzten Dienstag beschränkt. Davon kann doch keiner leben!

Und so gieße ich des morgens fleißig meine gerade austreibenden Kübelpflanzen. Selbst den Tulpen gönne ich einen kräftigen Schluck, damit sie ihre ein bissel steife Schönheit entfalten können.

 

Und da es mir auch ziemlich grün zumute ist, hab ich kurzerhand den Frühling aufgemischt, will meinen kardiert ... und versponnen.

 

Frühlingsmix 001

 

Ein Mix aus Merino, Bambus, Seide und etwas Glitzer …

 

Frühlingsmix 003


… versponnen auf der „Ella“ ….(Entschuldigung für die Bildqualität, mit Haarigem und Glitzer steht meine Kamera auf Kriegsfuß!)

 

Frühlingsmix 004


…. und als Single gelassen.

Es ist nicht viel, nur knapp 100 Grammund ca 540 Meter, aber für das, was ich vorhabe, wird es reichen (angestrickt hab ich schon mal !!!)

 

Ich wünsche euch noch ein paar entspannte Tage, bald ist Ostern!

 

liebe Grüße, maryana

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Published by maryana - in ... gesponnen
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6. April 2011 3 06 /04 /April /2011 12:38

… aber dennoch nicht untätig, wenn auch diverse Male frustriert, war ich in den vergangenen Wochen.

Frühling ist schöööön !!!

Auch bei uns!

Sonne, Vogelgezwitscher, ein Garten, der dringendst fleißiger Hände bedarf und eine Schafkoppel, die auf Grund unterirdischer Wühlattacken eher einem Acker, als einer Wiese ähnelt.

Hey, ihr fast blinden Wühler mit den großen Grabepfoten – da soll Futter für meine Schafe drauf wachsen!!!!

 

Die Arbeit an der frischen Frühlingsluft ist nötig und macht Spaß, trotzdem hab ich auch ein bissel was anderes gewerkelt.

Gesponnen hab ich ein wenig Hundewolle – 250g dunkelbraune und 350 g grau-beige (Irgendwie ist letztere durch die monatelange Lagerung leichter geworden, ich weiß nicht wie. Es sind 450 g kardiert worden und gesponnen waren es dann nur noch 350g ????)

 

Für die Spinnstatistik ergibt das dann insgesamt 4200 g in 2011.

 

Gestrickt hab ich auch – grummel.

Jaaaa, ich hab wiedermal nicht NEIN sagen können!

Eine ältere Dame hat lange genug gebettelt, gebeten, mit den Augen geklimpert – sie möchte doch soooooo gerne so ein Tuch haben!!!!

Was soll ich sagen, natürlich bin ich umgefallen und hab es nochmal gestrickt. In Rot – buchstäblich mein „rotes Tuch“ im März.

Nie wieder laß ich mich breitschlagen!

 

rotes Tuch


Es hat mir keinen Spaß gemacht!!!!!!

 

Zwischendurch wurde aber ein wenig an „meiner“ Inkajacke gegiggelt – da bin ich mittlerweile bei den Ärmeln angelangt – Bilder demnächst.

 

Heute ist Wachswetter angesagt, es nieselt, gut für meine Schafe, das Gras kann sprießen!


Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche, liebe Grüße, maryana

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5. April 2011 2 05 /04 /April /2011 10:13

Wo liegt Euer persönlicher Komfortbereich beim Stricken?
- bei Stricknadeln? Mit welchen Nadelstärken strickt Ihr am liebsten? Mit welchen nur ungern und welche vermeidet Ihr ganz?
- beim Material? Welche Fasern behagen Euch? Und welche gar nicht?

Vielen Dank an Jinx für die heutige Frage

 

Komfortbereich ????

Da muß ich zusätzlich unterscheiden, WAS ich stricke. Wo bei Socken die untere Grenze Nadelstärke 2,25 - unter Umständen auch mal 2,0 - ist, würde ich größere Teile eher nicht mit so dünnen Nadeln stricken wollen.

Am liebsten stricke ich ab Nadelstärke 3,5 oder 4.

Da ich so ganz dicke Stricksachen eher nicht tragen mag, stricke ich sie auch nicht oder nur sehr selten.

Die dicksten Nadeln, mit denen ich je gestrickt habe, waren von meinem Mann (vor vielen Jahren) aus den Stäben eines Laufgitters "gebastelt".

Damit habe ich mir mit Schnellstrickwolle, dreifach, einen richtig fetten Pullover gestrickt. Damals war ich noch superschlank und das Teil, mit dicken Zöpfen, sah richtig gut aus, geradezu aufsehenerregend.

Heute könnte/würde ich sowas nicht mehr tragen!

Maximale Nadelstärke für Pullovern könnte ich mir gerade noch die 8 vorstellen, für Westen, Mützen und Schals gerne auch etwas dicker .... sagen wir mal 12.

Mit zunehmender Nadelstärke wird das Stricken auch anstrengender.

 

Zum Material ...

Naturfasern mag ich, gerne auch mit etwas Synthetik, aber keinesfalls überwiegend oder reine Polyesterfasern, das dürfte so ziemlich das Einzige sein, was ich ganz und gar ablehne.

Die Stärke des Strickmaterials spielt natürlich auch ein Rolle dabei, ob ein Garn gerne oder nicht so gerne verstrickt wird.

 

Reine Seide mag ich zum Beispiel nicht in ganz dünn verstricken, in Mischung mit Wolle oder Alpaka darf es dagegen schön dünn sein.

Wolle mag ich sehr sehr gerne , auch die etwas "griffigeren" Sorten, allerdings dann eher zu Jacken oder Westen, jedenfalls nichts, was direkt mit der zarten Haut am Hals in Berührung kommt.

 

Mittlerweile gibt es ja so viele wunderschöne Garne, zum Teil auch aus ungewöhnlicheren Ausgangsstoffen wie Soja, Milchfasern, Bananen oder Seacell, und soweit ich sie bisher "probieren" durfte, waren alle sehr schön hautfreundlich und gut zu verarbeiten.

 

Mein Schwerpunkt liegt allerdings auf den Selbstgesponnenen , und auch hier wird so ziemlich alles verarbeitet, was sich zu einem Faden zusammendrehen läßt, bis zu Hunde- und Katzenwolle.

 

liebe Grüße, maryana

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Published by maryana
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3. März 2011 4 03 /03 /März /2011 10:56

... von mittag weht es lau.

 

… na ja, den zweiten Teil des Satzes streichen wir mal, zumindest aber ist es Anfang März und die Sonne scheint schön!

Das verlockt dazu, das Haus zu verlassen und mit der Freundin ganz weite Spaziergänge/Wanderungen zu machen.

Dabei kann man sich hinsichtlich der richtigen Kleidung ganz schön verschätzen, denn gestern nachmittag wehte uns ein besonders eisig-böser Ostwind die Locken ducheinander.

Nach zwei Stunden über Berg und Tal wieder daheim angekommen, waren nicht nur die Nasen, sondern auch Ohren und Hände blaugefroren. Trotz zügigen Marschierens war auch das letzte bißchen Körperwärme an ungeschützten Körperstellen dahin.

Also - willst du im März wanderngehen, sollten Handschuhe und Mütze im Gepäck sein.

 

Schneeglöckchen 001


Den überaus zarten Frühlingsblümchen macht der Wind allerdings gar nichts aus – unglaublich, sooooo zart und doch kälteresistent.

 

Elfenkrokus 003


 

Elfenkrokus 004

 

Anfang März ist auch Zeit für ein wenig Monatsstatistik.

Also, was ist geworden im Februar?

 

-      gestrickt – nur die Weste für meinen Schatz

-      gesponnen – hurra, hurra, den Sack mit 1,2 Kilo Brillie-Wolle hab ich leergesponnen – ehrlicherweise muß ich allerdings zugeben, erst gestern abend (also im März) hab ich die letzten beiden Stränge gewickelt

-      und außerdem hab ich endlich mal die ganz, ganz gräuslich von mir gewaschenen Rohwollflocken, die ich am Anfang meiner „Spinnkarriere“ von einem Nachbarn geschenkt bekam, kardiert und versponnen. Es war ein Krampf!

      Noch fettklebrig, viel, viel Unrat (auch Kötteln) und Nachschnitt drin – wirklch gar kein Vergnügen!

Aber da ich mit verschiedenen natürlichen Färbestoffen experimentiert hatte, wollte ich sie unbedingt verarbeiten.

Seht selbst:

 

 naturgefärbt 001


Es sind unten von links nach rechts

Beinwell (hellgrün)

Birkenblätter (3 x gelbgrün)

Brennnessel (blaßgrün)

und darüber liegen Walnußblätter, der helle Strang ist eine Sonnenfärbung und das violett-rötliche ist eine Holunderbeerfärbung.

 

Überraschenderweise ist die fertige Wolle nach nochmaligem Waschen wunderschön geworden, kein bißchen kratzig! Zusammen 800 Gramm!

 

Also hab ich in den ersten beiden Monaten zusammen schon 3,6 Kilo versponnen.

 

Eine schöne sonnige Woche - und ein wenig Zeit, den Sonnenschein auch zu genießen wünscht euch

maryana

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1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 10:14

O, o, .... kaum wird das Wetter besser, die Sonne scheint und es ist nicht mahr ganz so kalt, zieht es mich nach draußen. Und wer draußen ist, sitzt nicht vor dem Rechner um Artikel einzutippseln.

 

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle das Wollschäfchen einstellen ...

 

Wie lange tragt ihr im Durchschnitt euer Selbstgestricktes? Oder 
anders gefragt: Was ist euer ältestes Strickstück? Und was macht ihr 
mit den Teilen, wenn ihr sie nicht mehr tragen mögt? Verschenken, in 
die Altkleidersammlung geben oder aufribbeln und etwas Neues daraus 
stricken?

Vielen Dank an Anke für die heutige Frage!

 

diese Frage kommt mir seeeeehr bekannt vor, hab ich sie doch in anderer Formulierung voriges Jahr selbst gestellt, aber das Antworten wohl vergessen.

 

Mein ältestes Strickstück ist ein sandfarbener Pullover, gestrickt aus einem Bw/Mikrofasergemisch, nach einem Muster aus der Verena, zu eioner Zeit, als Verena noch öfter als 4 x im Jahr erschienen ist.

Ich könnte genau nachschauen, aber schätzungsweise war das ganz zu Anfang der 90-er.

Ich trage ihn  immer noch, allerdings nur in Haus und Garten, er sieht noch recht gut aus, keine Knötchen oder so.

 

Strickstücke die ich nicht mehr trage, aber längere Zeit getragen habe, ribbel ich nicht auf.

Die Ribbelwolle zu verstricken würde mir echt keinen Spaß machen, also laß ich das.

Diese Sachen kommen bei mir in die Altkleidersammlung.

Verschenken mag ich abgetragene Sachen nicht, das tu ich nur, wenn ich mir was gestrickt habe und zwischendurch, oder nach Fertigstellung merke, das paßt mir nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn es dann jemanden gibt, der es mag, der soll es haben.

 

Soviel zum Wollschaf - eigentlich sollte ich an dieser Stelle die Monatsstatistik für den Februar einstellen, aber da muß ich erst noch ein Bildchen machen - also,

 

euch allen einen vorfrühluingshaften Dienstag wünscht maryana

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