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7. September 2010 2 07 /09 /September /2010 09:46
Liebes Wollschaf, gerne würde ich wissen, in wie weit die StrickerInnen es sich zutrauen, "Teile" (Jacken, Pullover, Socken usw.) einfach anhand einer Abbildung (Foto/Zeichnung) nachzuarbeiten auch wenn man länger tüfteln und ggf. sogar ribbeln müsste um ans Ziel zu kommen oder ob immer eine Anleitung gebraucht oder gewünscht wird.

Herzlichen Dank an Elke für die heutige Frage!
Du bist aber neugierig, liebe Elke!
Jaaaaaaha! Das trau ich mich! Sowieso finde ich, daß die wenigsten Anleitungen tatsächlich 1:1 gestrickt werden können. Ausgenommen mal Tücher, Schals oder gerade Westen. ICH muß meistens was ändern, anpassen, oder abwandeln.
Da Frau aber zum Glück viele (wirklich viele!!!) Bücher hat, in denen (fast) alle Muster, denen man begegnen kann, enthalten sind, muß man nur fleißig blättern um das Richtige zu finden.
Hinsichtlich Paßform muß meiner Erfahrung nach sowieso meist angepaßt werden.
Nur bei sehr ausgefallenen Schnitten, oder Abbildungen, die mehr verstecken, als zeigen, da passe ich dann auch ganz gerne mal und arbeite lieber nach einer Anleitung!
eine schöne sonnige Woche wünscht euch maryana!
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Published by maryana
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1. September 2010 3 01 /09 /September /2010 13:21

... und klein und wächst im Wald!

Und wenn man welchen hat, dann kann man sie finden - Pfifferlinge.

 

Pfifferling 001


Und wenn man keinen hat, dann geht es einem wie mir eben! Ich tippsel mir 20 min die Finger wund und dann schmeißt mich mein overblog raus und sagt - alles weg !!!!!!

 

Muß ich mir jetzt was Anderes, Zuverlässiges suchen????

 

Wir waren bei den Pfifferlingen ...

 

ja, es gibt sie noch, auch in unseren Wäldern.

Und an manchen Tagen ist es so, als zöge es mich an seidenen Fäden in den Wald.

Irgendwie spürt Etwas in meinem Inneren - es ist soweit!

Sagt mir, sie warten auf dich, wollen gefunden werden.

Dann können mich auch keine Kälte, kein Nieselregen und keine miesen Wetterprognosen abhalten.

Ich muß hinaus!

Wozu gibt es schließlich Regenjacken und Gummistiefel?

 

Und tatsächlich, kaum hab ich den Waldrand hinter mir, beginnt es zu regnen - wiedermal.

Hier unten ist nach 3 Wochen mit himmlischen Güssen eh alles naß, aber bis der neuerliche Regen unten ankommt, dauert es ein Weilchen. Nur das Rauschen oben auf den Blättern ist zu hören.

Ganz eigenartig, bei Regenwetter so im Wald alleine herumzustapfen. Zum Glück ist das Wetter zu schlecht, als daß mir jemand begegnen könnte.

Mittlerweile muß doch die Kapuze übergestülpt werden und ich komme mir vor, wie eine Verirrter von Schneewittchens Zwergen.


Aber sie sind tatsächlich da.

Welch ein freudiger Schreck, auf die kleinen Gesellen zu stoßen, die sich gerne in kleinen Trupps zwischen vorzeitig herabgefallenen goldgelben Birkenblättern verstecken, oder ganz mutig und vorwitzig in dicken saftiggrünen Moospolstern tronen.

Aber auch andere werden von mir nicht verschmäht. Knackige Rotkappen und späte Zigeunerchen nehme ich  gerne, Steinpilze gibt es in diesem wald leider selten!

Mit den Pilzen ist es, wie im richtigen Leben.

Manchmal begegnet einem was, das man eigentlich gar nicht gesucht hat. Dann heißt es abwägen, ist das was für mich, kann ich das gebrauchen? Wenn ja, beherzt zugreifen, sonst ist die Chance vertan!

 

Zwischendurch blinzelt die Sonne mal durch eine dicke Duntschicht. Alles ist naß, Millionen von dicken Tropfen glitzern wie Brillianten an Gras, Blättern und Ästchen.

Die nassen Zweige beugen sich weit über den Pfad, im Vorbeistreifen bekomme ich auch diese Nässe noch ab. Trotzdem - es ist wunderschön!

 

Pfifferling 002


Nach zwei Stunden bin ich völlig durchnäßt aber glücklich mit einem gut gefüllten Körbchen wieder zu Hause.

Nun schleunigst die nassen Sachen runter und einen heißen Cappucchino zum Aufwärmen, bevor es an die andere Seite des Pilzsuchens geht - die nicht so angenehme - das Putzen!


Pfifferling 003

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und abends dann Rührei mit den gemischten Pilzen - die Pfifferlinge sind für das morgige Abendbrot, dazu brate ich dann das beste Rindersteak, das ich auftreiben kann.

 

 

einen schönen Mittwochnachmittag wünscht euch maryana

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30. August 2010 1 30 /08 /August /2010 11:13

... der verregnetste, seit es Wetteraufzeichnungen gibt, sagte man gerade in den Nachrichten.

Von wegen Hundstage im August - keinen Hund jagt man bei solchem Wetter vor die Türe.

Aber sowas hält uns ja nicht vom werkeln ab, nicht war?

 

So hab ich die 2.Auflage von Wigos Westchen gestrickt. Jaaaaa, im letzten Jahr startete ich einen ersten Anlauf dazu, hab mich aber schrecklich verhauen in der Größe .... schäm!

Nun, das damalige Westchen trägt nun Wigos Mama - so erfüllt das gute Stück auch noch seinen Zweck.

Das Stricken der Weste ging ganz schnell, nur 4 Tage hab ich gebraucht dafür. Aber bis ich mich dazu aufraffen konnte, die Knöpfe anzunähen, vergingen nochmal ca. 14 Tage ....

 

Wigos Weste 001

 

Sie ist aus Coburger Fuchschaf-Lamm, natürlich selbstgesponnen, wiegt ca 270 Gramm, gestrickt hab ich mit 4-er Nadeln.....und zwischen dem 3. und 3. Knopf von oben ist keine Beule, sondern nur schlecht fotografiert!!!

 

Dank Kardiermaschine hab ich nun neben dem Stricken auch das Kardieren für mich entdeckt.

 

Naturgefärbt 001

 

Meine sundyed Walnußblätterfärbung, links daneben mit Birkenblättern gefärbte Schafwolle aus dem letzten Jahr. Leider nicht verlesen vor dem Waschen und auch nicht schön gewaschen - so hatte ich beim Kardieren bissel Schwierigkeiten. - und hinterher viel Arbeit damit, die Kardiermaschine wieder sauber zu kriegen.

 

Die Walnußblättergefärbte (rechts) ist mittlerweile auch schon versponnen - Bilder demnächst.


Aber da mein Henkys Spinnrad zwecks Umbau und Generalüberholung beim Hersteller weilt, bin ich gezwungen, das verspinnen der Naturfärbungen erstmal ruhen zu lassen, Ella ist von einem anderem Kammzug belegt.

 

Momentan kardiere ich die Babywolle von Emma, einer unserer Alpakadamen ...

 

Baby Emma 001

 

... und Strolch trocknet so vor sich hin, das wird dann die nächste Ladung Futter für´s Kardiertier.

 

Strolchi 001

 

.... sorry, dieses Bild krieg ich einfach nicht scharf - trotz mehrerer Versuche. Wahrscheinlich zu viele Haare ;-)

 

nun wünsche ich euch, trotz grauem Himmel aus dem es ohne Unterlaß tropft, tröpfelt, näßt und saut eine schöne Woche,

eure maryana

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25. August 2010 3 25 /08 /August /2010 10:48

... wünschen wir heute unserer "Kleinen" zum 28. Geburtstag!

 

rosarosen 002

 

Leider können wir nicht bei dir sein, aber du weißt, daß unsere Gedanken bei dir weilen.


Wir wünschen dir einen wunderschönen Tag und alles, alles Gute für dein neues Lebensjahr.

Außerdem drücken wir heftig die Daumen, daß dein wichtiger Termin heute vormittag so verläuft, wie du dir das vorgestellt hast.

 

In Liebe, Mama und Kater!

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24. August 2010 2 24 /08 /August /2010 09:49

Wie hältst Du es mit Deiner Blogroll? Hast Du überhaupt eine? Wenn ja,
welche Blogs nimmst Du dort auf?
- die, die Dir besonders gut gefallen?
- die, die sich aus der Masse der Strick- und Handarbeitsblogs hervorheben?
- die Deiner (Internet-) Freunde
- die, die Du regelmäßig liest (als Feedreader-Ersatz sozusagen?

Herzlichen Dank an  Jinx für die heutige Frage!

 

öööööö ....... isch 'abe gar keine Blogroll ....

 

warum nicht ??????

Tja, hmmmm, ich tu mich so schwer, mich in Neues reinzufitzen ?

Die Zeit die ich dafür investieren müßte, nutze ich lieber anderweitig?

Ich will niemandem auf den Zeh treten, weil er nicht in meiner Blogroll aufgeführt ist ?

Alles faule Ausreden?

 

Sollte ich mir wirklich sowas zulegen?

MUSS man das haben????

 

Ehrlich gesagt, beim Besuch anderer Blogs verlier ich mich schon mal in den angeführten interessanten Blogs und finde Neues, Interessantes, noch Unbekanntes .... und ich müßte lügen, würde ich sagen, das gefällt mir nicht - allerdings ist es auch ein echter Zeitvernichter ...

 

....ich werde nochmal darüber nachdenken! Okay?

 

liebe Grüße, maryana

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22. August 2010 7 22 /08 /August /2010 11:17

Sonnengefärbt sollte es eigentlich sein!

Aber was tut man, wenn eine Methode unbedingt ausprobiert werden will, aber über Wochen keine Sonne scheint.

Färben trotz Regen?

 

Okay, man nehme ein altes Gurkenglas, gebe Walnußblätter samt gewaschener Rohwolle hinzu, fülle mit Wasser auf und stelle das Ganze für ein paar Tage/Wochen in die Sonne .... wenn keine Sonne scheint?

Dann muß man abwarten, was draus wird.

 

Nach 3 Wochen Warten im Regen sieht die Sache so aus ....

 

Walnuß sun dyed 001

 

nicht gerade appetitlich und gerochen hat es noch viel mieser!

 

Entsorgen kann ich es immer noch dachte ich mir und so hab ich alles rausgefischt, ...bäh ... ausgewaschen und zum Trocknen ausgelegt

 

Walnuß sun dyed 002

 

Dort, wo die oberen Blätter im Laufe der Wochen fermentiert sind, ist es ein intensives Dunkelbraun, die Wolle, die auf den Blättern am Boden gelegen hat, weist dagegen ein zartes Olivgrün auf. 

 

Walnuß sun dyed 003

 

Bei bedecktem Himmel gibt die Kamera den Farbton nicht so gut wieder...

 

Walnuß sun dyed 004 

 

... aber wenn die Sonne scheint!!!!

 

Ist doch eigentlich ein ganz ansprechendes sonniges Ocker geworden ... hmmmm, gefällt mir ganz gut!

Da freu ich mich schon auf´s Kardieren!

 

einen sonnigen, warmen Sonntag im August wünscht euch maryana!

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18. August 2010 3 18 /08 /August /2010 10:44

Es gibt Zeiten, da rauscht das Leben wie ein ICE an einem vorbei!

 

Freude, Streß, Hektik, Ängste, Liebe, Arbeit, Lachen, Verantwortung ..... ständig ist alles zu bewältigen und irgendwie auch Vieles gleichzeitig. So richtig zum Verschnaufen ist keine Zeit ...

 

Oft merkt man erst im Nachhinein, wieviel positives Potential in solchen Momenten steckte, man hat es einfach nicht gemerkt und erst danach kommt ein Erkennen "war das schön!"

 

Also Innehalten, nicht nur Anhalten.

 

kardendistel 001

 

Nicht nur schauen, auch genießen!

 

kardendistel 003

 

Es ist einfach, sich zu freuen wenn die Sonne scheint, aber auch in diesem verregneten August lohnt es sich, genauer hinzusehen.

 

kardendistel 004

 

So wünsche ich euch allen trotz Regen und verhangenem Himmel einen schönen, vielleicht auch kreativen Tag

 

maryana

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17. August 2010 2 17 /08 /August /2010 10:10
In allen Strickbüchern wird seitenlang und immer wieder eindringlich auf die  Notwendigkeit des gründlichen Faden-vernähens hingewiesen. Für viele ist das vernähen aber ein lästige Sache.

Ist Euch schon mal ein Strickstück ruiniert worden, weil die Fäden nicht gut vernäht waren?
Welches sind Eure Tipps für schnelles und effektives Faden-vernähen?

Herzlichen Dank an  Antje für die heutige Frage! 
Um es vorweg zu sagen - ich hasse es, Fäden zu vernähen.
Trotzdem ist es mir noch nie passiert, daß ein Strickstück Löcher bekam oder sonst irgendwie wegen "Nichtvernähen" zu Schaden kam.
Wie ich das Vernähen umgehe? Ich nehme bei dünnerem Garn einfach für ca 6 cm Gestrick den Endfaden und den Anfangsfaden des neuen Knäuels doppelt beim Stricken - die überstehenden Fadenenden, die nicht mit eingestrickt wurden, schneide ich auf 1 cm zurück und ziehe sie auf die linke Seite -
Kann sein, daß manch einer das schlampig findet, aber nach der ersten Wäsche hat sich das Fadenendchen so mit dem Strickstück verbunden, daß man es eh nicht mehr sieht (okay - bei BW sieht man es trotzdem).
Nur wenn ich gaaaaanz viel Lust dazu habe, arbeite ich mit dem Russian Join, oder vernähe die Fäden bei "meiner" Methode vollständig.
 
Was ich nie mache, das sind Knoten. Da hab ich viel zuviel Angst, daß sich die Fadenenden nach dem Zurückschneiden lösen. Außerdem finde ich, daß man die harten Knötchen im Gestrick spürt.
 
eine schöne Woche trotz trübem Himmel wünscht euch maryana
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4. August 2010 3 04 /08 /August /2010 11:05

... sind wohl das einfachste Mittel, um auf natürliche Weise Farbe auf Wolle zu bekommen.

Man braucht kein zusätzliches Bbeizmittel, alles sozusagen inclusive.

 

Walnußfärbung 001

 

Blättersuppe ...

 

Walnußfärbung 002

 

.... rein mit der gewaschenen Wolle ...

 

Walnußfärbung 003

 

... ein wenig köcheln gefällig?

Es soll ja Leute geben, die mit Walnußblättern grün färben .... grün so sieht das bei mir aber nicht gerade aus ...

 

Walnußfärbung 005

 

... ausgelegt zum Trocknen ...

 

Walnußfärbung 006 

 

Beim Kardieren hatte ich einen fleißigen Helfer , der auch gleich für seinen eigenen Bedarf ein wenig weiß kardiert hat. Hinterher muß aber die Maschine geputzt werden!

 

Walnußfärbung 007

 

Und ein erstes Strängchen angesponnen.

Na ja, grün ist es nicht gerade, aber manchmal kann man auch braun gebrauchen.

 

liebe Grüße an alle, auch von meinem Kardiergehilfen!

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3. August 2010 2 03 /08 /August /2010 12:23
Ich habe immer so trockene Haut an den Händen (sie sind teilweise ganz weiß). Aber weder sind sie rissig noch jucken sie.
Jetzt wurde mir gesagt, das käme vom Stricken. Stricken würde die Haut an den Händen und Fingern trocken machen...
Habt ihr auch so Probleme mit trockener Haut? Und wenn ja, was macht ihr dagegen außer ständig einzucremen...
Gibt es da einen Geheimtip?

Herzlichen Dank an  Claud für die heutige Frage!
 .... da hab ich nie von gehört ! Und ich stricke schon laaaaaaaaange ! Und ich kenne viiiiele Strickerinnen.
Dieses Phänomen ist mir noch nicht untergekommen.
Das will aber nix heißen, könnte ja trotzdem sein.
Was mich aber wirklich mal interessieren würde:
Wer hat das gesagt, daß trockene Haut an den Händen vom Stricken kommt?
Ist es jemand, der selber strickt?
 
Tja, und da ich dieses Problem nicht habe, muß ich zum Glück auch nichts dagegen unternehmen!
 
liebe Grüße, maryana
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