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17. Januar 2012 2 17 /01 /Januar /2012 11:59

In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

 

Davon höre ich jetzt zum ersten Mal!

Mal ganz abgesehen davon, daß ich schier blaß werde wenn ich lese "20 Strickwerke á 12 Knäuel" - das würde ich selbst dann nicht schaffen, wenn ich nicht arbeite würden, keinen Garten, kein Haus und keinerlei Tiere hätte.

Das ist eine Menge - eine ganze Menge!

 

Aber grundsätzlich ist meine Einstellung, Stricken und Spinnen und alles was dazugehört sind meine Hobbys!

Das mache ich, weil ich Freude daran habe - nicht vordergründig um ein Ergebnis vorzuzeigen, sondern das Tun an sich ist es, was mich zufrieden macht, mir Entspannung und Ausgleich bringt!

Ganz im Sinne von "der Weg ist das Ziel"!

Und deshalb möchte ich mir auch keinen Zwang auferlegen.

Ich brauche die Freiheit, mir meine Projekte ganz aus der momentanen Stimmung heraus auszuwählen, und solange daran zu arbeiten, wie ich möchte - nicht um irgendeinen Plan zu erfüllen.

Dazu gehört auch, mal wochenlang gar nichts zu stricken.

Nönö - DAS brauche ich nicht!

 

ich wünsche euch eine schöne Woche - mit möglichst weing Zwang

maryana

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10. Januar 2012 2 10 /01 /Januar /2012 15:10

... ja, ich weiß, es ist schrecklich, dermaßen dem Jahresbeginn hinterherzuhinken.

Nein, bei mir ist alles Bestens.

Ich hoffe, daß dies auch bei euch allen so ist.

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns nicht nur der Feiertage wegen, sondern auch aufgrund diverser Geburtstage und gegenseitiger Besuchsverpflichtungen ziemlich knapp, keine Muße, um hier gemütlich ein paar Zeilen einzutippseln.

 

Also nochmal und mit ganzem Herzem - ich wünsche euch alles Gute für das gerade begonnene Jahr!

Mögen ein paar eurer Wünsche in Erfüllung gehen und ihr euch bester Gesundheit und guter Laune erfreuen.

 

So, und nun zur Wollschafsfrage - meiner ersten in diesem Jahr, auch wenn es tatsächlich schon die zweite ist.

 

Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics??? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge) ?? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal????

Vielen Dank an Daniela  für die heutige Frage!

 

 

Socken und Handschuhe, also die Kleinteile mit wirklich geringem Durchmesser stricke ich mit einem üblichen Nadelspiel, nix Cubics oder so.

Die angebliche Neuentdeckung der "Wunderschlinge2 praktiziere ich ohne den Wundernamen bereits seit ... (der 3. Klasse)... fast 50 Jahren, allerdings eher bei großen Stücken.

In unserem Teil der Landes mußte man sich nämlich wegen flächendeckenden Mangels 40 Jahre lang was einfallen lassen und da war es einfach egal, wie lang die Rundstricknadel ist, Hauptsache man hatte überhaupt eine.

Wenn sie dann zu lang war, wurde halt ein Ende soweit wie möglich aus dem Strickstück rausgezogen und in eine Schlinge/Schlaufe gelegt, um munter weiterstricken zu können, auch wenn das Kindermützchen vielleicht mit einer 80-er Nadel bewältigt werden mußte.

Jetzt heißt es Wunderschlinge und ist eine ganz fantastische Neuentdeckung ;-))

Nein, Socken stricke ich weder mit Wunderschlinge, noch mit sonst einer Rundstricknadel.

Ich kenne diverse Sockenstrickerinnen, die auch ohne Rundstricknadel 2 Socken gleichzeitig stricken, aber mit 2 Nadelspielen - auch das ist nicht meine Schiene, da dauert es für mich gefühlt ja noch länger, bis ein Paar fertig ist.

So nun muß ich euch leider verlassen, heute spinnen wir wieder gemeinsam.

Ich wünsche euch einen schönen Dienstagabend und eine gute Woche

 

liebe Grüße, maryana

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20. Dezember 2011 2 20 /12 /Dezember /2011 12:45

Fertigt ihr gestrickte oder gehäkelte Weihnachtsgeschenke an?

Wann fangt ihr damit an?

Wieviel Zeit investiert ihr dafür?

Wer sind die Beschenkten?

Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!

 

Jaaahaaaa !

Mach ich.

Wer hier öfters mal reinschaut, der weiß das auch.

Anfangen ?

Ich nehme mir meist vor, schon im September anzufangen, aber dann finden mich so viele interessante Objekte, die nicht zum Weihnachtsgeschenk taugen, aber dringend angestrickt werden wollen, daß ich meist erst so ..... Anfang November(?) anfange.

Ausgenommen davon sind die Socken, die ich verschenke. Die werden das ganze Jahr über produziert und dann fein säuberlich gebunkert.

Aus diesem Vorrat bedienen sich auch ganz gerne mal andere Familienmitglieder - für eigenen Bedarf, oder auch als Geschenk.


Eine möglichst streßarme Vorweihnachtswoche wünscht euch maryana

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14. Dezember 2011 3 14 /12 /Dezember /2011 14:31

Irgendetwas muß ich wohl falsch machen!

Und das jedes Jahr auf´s Neue!

Das war schon so, als ich gerade meine ersten Stiche im Handarbeitsunterricht gelernt hatte. Da waren es halt das Kreuzstichdeckchen für Mami oder Topflappen für Omi, die rechtzeitig fertig werden mußten.


Wo andere Strickerinnen gemütlich die besinnliche Adventszeit nutzen, um sich zu (auch virtuellen) Strickrunden zu treffen und gemeinsam wunderschöne Tücher oder so zu stricken, bastele ich mir meinen hauseigenen Streß, indem ich aufwändige, zumindest aber längerwierige Stücke auf meine „Mußichstricken“-Liste setze.

Und das mit dem Ehrgeiz, Weihnachten soll es fertig sein!!!!

Will ich das wirklich?

Brauche ich diese Anspannung, die Angst, diesen Endtermin schaff ich eh nie???

Möglicherweise freut sich der/die Empfänger/in gar nicht so, wie von mir erhofft.

Für wen stricke ich da?

Ist es vielleicht das böse Egotier, das mich pusht?

 

Und dann darf man nicht mal die Arbeitsfortschritte publik machen, es wird ja vielleicht hier reingeschaut.

 

Skull


Nicht gut !

Gar nicht gut!

Im nächsten Jahr wird alles anders! Versprochen!

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13. Dezember 2011 2 13 /12 /Dezember /2011 10:12

Wenn ihr unterwegs strickt, was habt ihr dabei? Wie bewahrt ihr es auf? Gibt es Sachen, die immer dabei sein müssen. Habt ihr spezielle Taschen? Lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche z. B. von Namaste?

Vielen Dank an Stefanie für die heutige Frage!

 

Das, was bei mir  immer dabei sein muß, sind Socken - Sockenstrickzeug meine ich. Socken gehen immer - jedenfalls die Supersimpelsorte, in Strickerkreisen auch "Stinos" genannt.

Ich glaube, die könnte ich auch im Dunkeln stricken. In Tunnels mache ich das schon immer - quasi zur Probe

Und aus den selbstmusternden Garnen werden sie ja auch wirklich schön, da wären Muster eh überflüssig. Höchstens eine Quetschzone an der Seite, in Form von linken Maschen oder Zöpfchen, da kommt man auch flink voran.

Demenstprechend sind Socken bei mir auch DAS Beifahrerstrickstück.

 

Ansonsten, also wenn ich mal ein paar Tage auswärts bin, oder auch einen ganzen Urlaub, da kommt es mir auf echtes Genußstricken an.

Da darf es dann gerne auch etwas anspruchsvoller sein, aber bitte nicht nervig.

Also packe ich gerne Tücherstrick ein. Aus besonderen Garnen, damit die lieben Fingerchen auch den Luxus exklusiver Fasern genießen - oder gerne auch Wunderbuntes für den Sehgenuß beim Stricken. Empfehlenswert für Letzteres - Wollmeisen.

In Vorfreude auf den Urlaub spinne ich mir aber auch sehr gerne mal was besonders Feines zurecht.

 

Zu Stricktaschen .... also ein wenig stilvoll darf es da ruhig sein!

Für Sockenstrick hat mir mein großes Tochterkind ein etwas überdimensioniertes Schlampermäppchen genäht, da passen Wolle und Nadeln für 2 Paar Socken bequem rein, und wenn es sein muß auch noch was Anleitungmäßiges.

Anstelle von Sockenwolle, kann man da natürlich auch ein zartes Lacestrick unterbringen.

Wenn ein größerer Zeitraum stricktechnisch zu bevorraten ist, dann nehme ich gerne meine Wundertasche mit, in die paßt wirklich alles rein, da kann ich zur Not sogar Wolle und Zubehör für einen Strickmantel unterbringen.

 

Ach ja, ich genieße es, mein Strickzeug hübsch unterzubringen - mit ein klein wenig Stil sozusagen.

Genauso, wie ich lieber mit Nadeln stricke, die natürlich gut in der Hand liegen müssen, aber auch hübsch aussehen sollen. Das müssen nicht zwingend die momentan so angesagten aus bunten Leimhölzern sein, es gibt auch richtig schöne Metallnadeln, und Rundstricknadeln, deren Seile von guter Qualität sind, wo nix hakt und die man immer wieder schön richten kann.

Ist wie bei jedem Handwerk, das Material und das Werkzeug müssen stimmen, sonst kommt nix Gescheites zustande!

 

ich wünsche euch allen eine schöne Woche mit eurem Strickzeug

 

liebe Grüße, maryana

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7. Dezember 2011 3 07 /12 /Dezember /2011 15:05

Kann man sich bei einem Muster, das aus genau 2 Maschen – 1 rechts, 1 links – besteht, verstricken?

Man kann ….. jedenfalls ich kann!

Hab ich doch letztens, anläßlich einer längeren Autofahrt als Beifahrer, ein Tüchlein angeschlagen.

Aus einem Rest Selbstgesponnener.

Schöne Fasern, Bluefaced Leicester mit Seide, schöne Farbe, Türkis mit irgendwas und damit viel zu schade für ein Schattendasein im Restekörbchen.

In irgendeiner „Landlust“ war da vor einigen Monaten eine Supersimpelanleitung, wie gesagt, 1re, 1li.

Nach einem ordentlichen Strickpensum, der Wollknäuel hatte schon mächtig abgenommen, stellte ich mit einem kleinen Schock fest, das es keineswegs nur eine einfache Rechtsmasche sein sollte, sondern eine, die hinten eingestochen wird.


Na ja, soooooo groß kann er Unterschied wohl nicht sein, dachte ich mir.

Immerhin machte ich von da an mit den hinten Eingestochenen weiter …. ha, von wegen kaum ein Unterschied!

Dick und fluffig der erste Teil des Tüchleins, löchrig und luftig der zweite!

Schicksalsfrage: Ribbeln, oder nicht?

Ich habe nicht geribbelt!!

Faul wie ich bin, sag ich jetzt mal, das war Absicht!

 

Zipfeltuch 001


Der dickere Teil vorne an der Spitze des Tuches bedeckt kuschelig Hals und Ausschnitt, während die beiderseitigen Zipfel sich leger und luftig um den Hals legen und nicht zu sehr auftragen …

 

…. kurzerhand noch ein wenig mädchenhaft aufgehübscht mit Glitzerklunkern und Troddelchen, hat es bereits seinen ersten Tragetest am Tochterhals bestanden.

 

Zipfeltuch 003

 

Und zu guter Letzt noch ein paar Wetterimpressionen vom heutigen 7. Dezember!

 

SO sah es heute vormittag aus …

 

Naßschnee 002


… Naßschnee, in den es dann gegen mittag auch noch kräftig reingeregnet hat.

 

Mittlerweilen aber scheint die liebe Sonne  auf meinen Schreibtisch...

 

Phalaenopsis 001

 

... und die Phalaenopsis erfreut mich  mit ihrer Farbenpracht.

 

Phalaenopsis 002

 

Phalaenopsis 003

 

Ich wünsche euch auch noch eine erfreuliche Aussicht an diesem seltsamen Wintertag!

 

liebe Grüße, maryana

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6. Dezember 2011 2 06 /12 /Dezember /2011 17:22

Wie bewahrt ihr eure Wolle auf? Extra gewickelt? In Tüten, Kartons, Schränken. Sortiert nach Farben, Verbrauchszweck ( z.B. Sockenwolle, Tuchwolle, etc.) ? Gerne auch Fotos. ;-)

Vielen Dank an Stefanie für die heutige Frage!

 

SO ein neugieriges Schäfchen aber auch, tststs ...

Aaaalso, all meine "Kauf"wolle ist ganz gemütlich in einem Schrankfach untergebracht. Dort hat sie es kuschelig, eine Lampe ist auch in der Nähe, so kann ich immer, wenn es mir danach ist, das Fach aufmachen und bei bester Beleuchtung genüßlich in meiner Wolle kramen. Dabei liegt links die "normale" Sockenwolle und rechts die Vögelchen (Meisen).

 

Meine geselberte Wolle dagegen, die lagert in 2 großen Umzugskartons und einer großen I.EA-Box.

Dabei mache ich keinerlei Unterschiede, ob weiß oder bunt, dick oder dünn, nur die Stränge der gleichen Sorte sind beieinander. Also entweder mit einem Schleifchen zusammengebunden, oder gemeinsam in einer Plastiktüte. Schließlich muß ich wissen, wieviel Wolle einer Sorte ich zur Verfügung habe, wenn ich entscheiden soll, WAS ich stricken will.

 

Zum Glück geht nun auch mein WLAN wieder, sonst hätte ich dem Schäfchen seine Frage gar nicht beantworten können.

 

eine schönen Nikolausabend wünscht euch maryana

(hab ich schon gesagt, daß es gestern geschneit hat?)

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1. Dezember 2011 4 01 /12 /Dezember /2011 10:31

… habe ich den „Spectra“ von Stephen West.

In Vorbereitung der weihnachtlichen Geschenkeflut sind es sowieso eher kleine Sachen, die von meiner Nadel springen.

 

spectra 001


Zum ersten Mal werde ich einem männlichen Wesen aus der Familie was anderes als Socken handstricken.

Ob es ankommt ????????

Es wird sich zeigen !

Im schlimmsten Fall muß ich mir das gute Stück halt selber um den Hals wickeln, oder anderweitig loswerden.

 

spectra 002


Ich hoffe nur, daß es dem zarten Hälschen der Zielperson genehm ist. Ich verstricke Sockenwolle von Lana Grossa.

 

einen schönen Tag wünscht maryana

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29. November 2011 2 29 /11 /November /2011 14:00

Ich stricke gerne und viel, seit etwa 30 Jahren und muss immer wieder feststellen das auch die Zeit bei dem Strickzubehör nicht stehen bleibt.
Bei mir sind mittlerweile auch die Knit-Pro Nadeln eingezogen und erleichtern mir das Stricken.
Die Wollauswahl hat ständig neue Sorten, wie es auch im Supermarkt immer neue Produkte gibt.
Was mich aber tatsächlich interessiert, wer ist dafür verantwortlich, das die Nadeln leicht und geschmeidig in den Händen von uns Frauen liegen oder das Garn nicht nur wunderschöne Farben hat, sondern auch weich und angenehm auf der Haut sich anfühlt.
Sind es vielleicht Männer dies sich heimlich hier einbringen und in dem Fortschritt mit mischen.
In Foren wird immer wieder beschrieben das keine Frau ganz ohne Wolle oder neue Nadel einen Wollladen verlassen kann.
Wer verführt uns eigentlich zu dieser Kaufsucht?
Sind es Frauen oder Männer die dieses Werk vollbringen?
Was glaubt Ihr liebe Strickerinnen und Stricker????

Vielen Dank an Sylvia für die heutige Frage!

 

Es werden wohl Männlein und Weiblein sein, die Tag und Nacht fleißig daran arbeiten, mittels vermeintlicher Neuheiten auf dem Garn- und Strickzubehörmarkt Begehrlichkeiten bei den Stricker/innen zu wecken und denselben klammheimlich das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Und mit ziemlichem Erfolg meine ich.

Oder wie sonst wäre es zu erklären, daß mehrere (bis viele) Knäuel in meinem Wollschrank ein heimeliges Nest haben und trotz fleißigen Strickens meinerseits immer irgendwie mehr Knäuel dazukommen, als ich wegstricken kann.

 

ABER ... diese glasklare Erkenntnis schützt nicht vor neuerlichen Käufen, weil da ein Garn mit ganz besonderen Eigenschaften, sei es besondere Weichheit, leuchtende Farbe oder sonstwas, im Wollgeschäft lauert, um völlig überraschend an der Kasse in meinem Körbchen zu liegen.

Einzige Möglichkeit - betrete nie ein Wollgeschäft!!!


Aber das hilft mittlerweile auch nicht wirklich.

Da gibt es ja diese hinterlistige Masche, auch in den Supermärkten, wo man ja hin muß um den Futternachschub für die Familie zu organisieren, warten die diversen Wollverführungspäckchen auf leichtsinnige Stricksüchtige.

 

Was solls - als Spinnerin braucht man ja gar keine Garne mehr zu kaufen, man spinnt sie sich einfach selber - ätsch.

Böser Irrtum!!!!!

Der einzige Unterschied zwischen normaler Strickerin und spinnender Strickerin besteht darin, daß von Letzterer nicht nur Garne sondern zusätzlich auch noch Fasern gehortet werden.

Denn die Neuheiten auf dem Markt, wie Milchfasern, Soja und Ingeo, ebenso wie die ganz besonders Luxuriösen, wie Seide, Kaschmir und Co gibt es auch in ungesponnener Form.

 

Gemein sag ich da nur .... und freu mich weiter an meinen Schätzen ;-)

 

Ich wünsche euch, daß ihr alle etwas habt, daß euch erfreut

liebe Grüße, maryana

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28. November 2011 1 28 /11 /November /2011 11:57

… waren wir am Wochenende!

Nach umfangreichen Vorbereitungen, die ein Haushalt mit größeren Tieren nunmal erfordert, konnten wir endlich mit planmäßig-halbstündiger Verspätung gen Süden starten.


Allerdings fanden die gravierenden Vorbereitungen bereits am Tag vorher statt. Nämlich der „Almabtrieb“ unserer 7 Schafsdamen.

Der Sommer auf recht weitläufigen Koppeln hatte die Guten ein wenig unserem menschlich-regulierenden Einfluß entwöhnt.

Über Leckerlies klappt es dann meistens doch, die wilde Hammelherde in ihren Umzugswagen hineinzulocken. Jedenfalls die meisten von ihnen.

Das heißt, unsere Schafszicke namens „Glatze“ machte wieder ihre üblichen Sperenzchen. Sie reitet dann mit hochgerecktem Hals und unnahbar arrogantem Schulterblick ihre „Hoheschule-Nummer“ mit possierlichem Zwischendurchaufstampfen mit allen Füßchen gleichzeitig.


Kann man ein Schaf unsympathisch finden ????

 

Man kann!

Und da spreche ich nicht nur für mich!

Das Biest ist ein rotes Tuch für die ganze Familie!


Geschlagene 45 Minuten dauerte das Schauspiel auf der Koppel, das zum Glück und aufgrund diesig-ekligen Wetters keine Zuschauer hatte.

Dann mit unerhörtem Mut und dem Bauch voller Aggression hechtete sich mein männlicher Beschützer auf das - zugegebenermaßen flinke - Pelztier und bekam es, bäuchlings in der Schafkacke landend, gerade noch am zierlichen rechten Hinterfuß zu fassen.

Erbostes Treten nach dem am Boden liegenden Angreifer, war die voraussehbare Reaktion der ihrer Bewegungsfreiheit beraubten Schafsdame.


Nur mit vereinten Kräften - ich ins Rückenfell gekrallt und er, die männliche Führungshand an der rechten hinteren Ecke des Schafes - konnten wir die Widerspenstige in Richtung Umzugswagen dirigieren.

Mittlerweile waren im Schafswagen die Leckerlies aufgeknabbert.

Neugierig wie Mädels nun mal sind, wollten die anderen im Wagen auf keinen Fall das aufregende Geschehen draußen auf der Koppel verpassen und kamen nachschauen, allen voran Mandy und Brillie … hops, hops, hops, alle wieder draußen.

 

… also alles von Vorne, nur daß diesmal die Zickige bereits im Wagen stand, zusammen mit meinem Herrn der Schafe.

Zum Glück sind all unsere anderen Schafsdamen empfänglich für schmeichlerische Lockrufe, so daß wir dann doch noch die Klappe hinter den Schafspopos schließen und die ganze Fracht im trockenen und gemütlichen Stall einquartieren konnten.

 

Und dann am Freitag flogen wir aus. Und wir flogen ein, ins Nest der Meise - der Wollmeise in Pfaffenhofen.

Dort war es noch viel schöner und netter, als wir es uns vorgestellt hatten. So quasi ein Wollwunderland für Stricker/innen.

Jaaaaa, irgendwann konnte ich mich sogar zu ein paar Entscheidungen durchringen – Kaufentscheidungen meine ich.

 

Wollmeisen 002

 

Wollmeisen 001


Das war gar nicht so einfach! Noch nachts im Bett hatte ich bunte Wollstränge vor Augen und ich hätte niemandem sagen können, was ich eigentlich gekauft habe, denn eigentlich hätte ich gerne noch viel mehr mitnehmen mögen …

 

... und in natura sind die Stränge natürlich noch viiiel schöner, bunter leuchtender ... und NEIN, es ist nicht alles für mich, einige davon verlassen mich wieder!

 

eine wunderschöne erste Adventswoche wünscht euch maryana

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Published by maryana - in ... gesehen
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