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  • : alles, was mit Wolle und Farben zu tun hat - Spinnen, Stricken, Weben und noch so manches andere
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22. Juli 2009 3 22 /07 /Juli /2009 10:18
...aber für mich etwas ganz Besonderes, weil es mein erstes Stück ist, das ich völlig in Eigenregie gewebt habe.


Die Kette, die ich geschärt habe war 6 m lang und nicht gerade aus dem allergeeignetsten Material. Ich hab die Rheumawolle genommen, weil mir nix Besseres zur Hand war.
Während des Schärens mußte ich feststellen, daß meine Knäuel nicht reichen würden. Da mußte dann halt noch Sockenwolle in Grau und Jeans herhalten. Ganz passend zum Schußgarn in blau-grau-weiß, das ich  vor längerer Zeit selbst gesponnen hatte.
Da ich nie ein passendes Strickprojekt für dieses Garn aus Babykamel, Yak und Viskose, eine Mischung von wollpoldi, finden konnte, war das Verweben zu einem Schal die Alternative.


Ich hab noch ein paar andere Sachen (einen 2.Schal  - nicht vorzeigbar!, und Stoff für Kissenbezüge - unspektakulär! ) von der Kette gewebt. Das relativ weiche Kettgarn hat sich dann aber so ca. 1 Meter vor Ende buchstäblich in Wohlgefallen aufgelöst. Hab dann kurzen Prozeß machen müssen und die Restfäden einfach abgeschnitten.
Beim nächsten Versuch werde ich keine so lange Kette schären - jedenfalls nicht mit Sockenwolle.

Ja und dann wollte ich euch den Aeolian noch im Ganzen zeigen ...


etwas schwierig, so ganz ohne Model zum effektvollen Drapieren.

einen trockenen Mittwoch wünscht euch maryana
(muß erstmal losflitzen, um die Wäsche reinzuholen!)
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Published by maryana - in ... gewebt
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14. April 2009 2 14 /04 /April /2009 09:47
...bin ich immer noch, aber es ist schon etwas besser. Den ganzen Winter hab ich gesund und munter überstanden und die ersten warmen Tage haben mich so erwischt, daß ich doch tatsächlich 3 Tage mit Fieber im Bett gelegen habe, und die Osterfeiertage überwiegend, fast wie ein Rekonvaleszent, im Liegestuhl verbrachte. War ja auch ganz schön, so im lichten Schatten unter der großen Lärche, auf das stetige Wachsen um mich herum zu lauschen.
Nun kann ich berichten, daß es schon jede Menge Zitronenfalter und Admirale gibt, die über dem frischgrünen Gras ihre Flatterflüge machen, daß der Waldrand ganz übersät ist mit grazilen Buschwindröschen und sicher sollte ich bald mal nach dem Bärlauch schauen, wenn ich ihn noch vor der Blüte erwischen will.
Es gibt so vieles zu tun, der Garten wartet drauf, daß endlich gesät wird, aber noch bin ich zu krank dafür.

Und außerdem wollte ich euch ja schon in der vorigen Woche noch ein wenig über Heldra erzählen.
Heldra ist ein winziges, wunderschön altes Dörfchen direkt an der Werra. Liebevoll hergerichtete Fachwerkhäuschen umstehen enge Sträßchen, aber wenn man durch die Hoftore tritt, könnte man fast meinen, man sei in Italien. So jedenfalls habe ich das Anfang April, aus dem Schnee kommend, empfunden. In den Innenhöfen konnte man schon die Wärme des Frühlings genießen.


Unterkunft hatte ich nicht etwa in einem Gasthof, sondern in einer "Herberge"! Einem nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten wieder dem Gebrauch zugeführten alten Gutshof. Wunderschön restauriert!

Spartanisch aber sehr sauber, sogar ein eigenes Bad hatte ich, wenn auch über den Flur.

Mein Bettchen! (nun weiß ich auch, woher die Redewendung:"In die Kiste steigen" kommt!)

Das Dienst-Outfit der ursprünglichen Bewohnerin!

Dort war ich aber nur zum Schlafen und Frühstücken, ansonsten haben wir gewebt, gewebt, gewebt. Und zwar in der Handweberei-Kurswerkstatt von Helga Wenzel. Helga ist eine ganz Liebe, die auch dann noch geduldig Rede und Antwort steht, auch wenn man merkt, Mann, das frag ich jetzt schon zum dritten Mal, wann merke ich es mir endlich!
Sie bietet diverse Kurse über´s Jahr an, und außerdem auch noch die "Weberferien", wo dann nicht nur gewebt wird, sondern auch in der wunderschönen Umgebung auf Entdeckung gegangen werden kann.

Ich werde ganz sicher nochmal dort weben!
Meine Küchentücher müssen noch um(hohl-)säumt werden - natürlich mache ich das per Hand, aber ich zeig euch mal, was ich so als "Meins" mit nach Hause nehmen konnte.

Das "Allererste" Webstück, vorsichtig, und nur mit den Farben der Kette "geschossen".

Der "Aufhänger" wird gleich mit eingewebt - praktisch!


Hier haben mir die beiden Komplementärfarben der Kette üüüberhaupt nicht gefallen. Dunkelblaulila und ein stumpfes orangegelb. Deshalb hab ich mir zusagende Farben, wie z.B. türkis und weiß für den Schuß verwendet. Sieht gleich viel frischer aus, oder?



Frühlingsfrisch...


...und bunt....

..bunt...





Ihr seht schon, beim Letzten bin ich regelrecht einem Farbenrausch verfallen.....Weben ist schööööön!

5 Küchentücher und einen Tischläufer waren das Ergebnis des Wochenendes!

liebe Grüße euch allen, maryana
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7. April 2009 2 07 /04 /April /2009 13:18
So, hier kommen erst mal einige, der versprochenen Bilder...


...ein Blick in die Werkstatt...


...Fritz, einer der Werkstattkater...


...fertig mit dem Litzeneinzug...


...keine Pause beim Blattstechen, die Sonne scheint gerade so schön durch die Fäden, da muß ich doch ganz schnell mal ein Foto machen!

Und nun das Ergebnis von 2 Tagen fleißigem Weben.
Von jedem Webstuhl sind die Stücken, an denen jede Einzelne von und gearbeitet hat, abgeschnitten und können nun in voller Pracht begutachtet werden.









Und soweit für heute, morgen dann mehr!

liebe verschnupfte Grüße von maryana
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6. April 2009 1 06 /04 /April /2009 13:35

Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, war aber gleichzeitig auch superanstrengend!
Die ersten beiden Tage war Webstuhlvorbereitung. Da ich davon aber bisher wirklich Null Ahnung hatte, hab ich mir nicht alles merken können, auch mit der richtigen Reihenfolge bin ich mir noch nicht so schlüssig. Bei diesen Arbeiten waren wir neben der Kursleiterin nur zu zweit.
Am Freitagabend dann sind die anderen 3 Webinteressierten angereist. Ja, und ich war tatsächlich die allereinzige, die noch nie an einem Webstuhl gesessen hatte.
Und dann ging es auch schon los mit dem Weben.....Leinenbindung und Köperbindung hatten wir verschnürt.
Es standen 6 Webstühle zur Verfügung und jeder hat mal an jedem Webstuhl gearbeitet.
Das Thema war "Spiel mit Komplementärfaben".
Für alle gestalterisch Interessierten ein spannendes Thema.
Wir haben täglich um 8.30 begonnen....und dann war open end. In der Praxis bedeutete das, daß wir nicht vor 21.00 Uhr aus der Werkstatt gekommen sind. Am Samstag war es sogar schon 22.00 Uhr, bevor auch die Letzten nicht mehr konnten.

Aber schön war´s doch!
Bilder gibt es heute abend, oder morgen.....ihr sollt ja auch was davon haben!

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