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14. April 2009 2 14 /04 /April /2009 09:47
...bin ich immer noch, aber es ist schon etwas besser. Den ganzen Winter hab ich gesund und munter überstanden und die ersten warmen Tage haben mich so erwischt, daß ich doch tatsächlich 3 Tage mit Fieber im Bett gelegen habe, und die Osterfeiertage überwiegend, fast wie ein Rekonvaleszent, im Liegestuhl verbrachte. War ja auch ganz schön, so im lichten Schatten unter der großen Lärche, auf das stetige Wachsen um mich herum zu lauschen.
Nun kann ich berichten, daß es schon jede Menge Zitronenfalter und Admirale gibt, die über dem frischgrünen Gras ihre Flatterflüge machen, daß der Waldrand ganz übersät ist mit grazilen Buschwindröschen und sicher sollte ich bald mal nach dem Bärlauch schauen, wenn ich ihn noch vor der Blüte erwischen will.
Es gibt so vieles zu tun, der Garten wartet drauf, daß endlich gesät wird, aber noch bin ich zu krank dafür.

Und außerdem wollte ich euch ja schon in der vorigen Woche noch ein wenig über Heldra erzählen.
Heldra ist ein winziges, wunderschön altes Dörfchen direkt an der Werra. Liebevoll hergerichtete Fachwerkhäuschen umstehen enge Sträßchen, aber wenn man durch die Hoftore tritt, könnte man fast meinen, man sei in Italien. So jedenfalls habe ich das Anfang April, aus dem Schnee kommend, empfunden. In den Innenhöfen konnte man schon die Wärme des Frühlings genießen.


Unterkunft hatte ich nicht etwa in einem Gasthof, sondern in einer "Herberge"! Einem nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten wieder dem Gebrauch zugeführten alten Gutshof. Wunderschön restauriert!

Spartanisch aber sehr sauber, sogar ein eigenes Bad hatte ich, wenn auch über den Flur.

Mein Bettchen! (nun weiß ich auch, woher die Redewendung:"In die Kiste steigen" kommt!)

Das Dienst-Outfit der ursprünglichen Bewohnerin!

Dort war ich aber nur zum Schlafen und Frühstücken, ansonsten haben wir gewebt, gewebt, gewebt. Und zwar in der Handweberei-Kurswerkstatt von Helga Wenzel. Helga ist eine ganz Liebe, die auch dann noch geduldig Rede und Antwort steht, auch wenn man merkt, Mann, das frag ich jetzt schon zum dritten Mal, wann merke ich es mir endlich!
Sie bietet diverse Kurse über´s Jahr an, und außerdem auch noch die "Weberferien", wo dann nicht nur gewebt wird, sondern auch in der wunderschönen Umgebung auf Entdeckung gegangen werden kann.

Ich werde ganz sicher nochmal dort weben!
Meine Küchentücher müssen noch um(hohl-)säumt werden - natürlich mache ich das per Hand, aber ich zeig euch mal, was ich so als "Meins" mit nach Hause nehmen konnte.

Das "Allererste" Webstück, vorsichtig, und nur mit den Farben der Kette "geschossen".

Der "Aufhänger" wird gleich mit eingewebt - praktisch!


Hier haben mir die beiden Komplementärfarben der Kette üüüberhaupt nicht gefallen. Dunkelblaulila und ein stumpfes orangegelb. Deshalb hab ich mir zusagende Farben, wie z.B. türkis und weiß für den Schuß verwendet. Sieht gleich viel frischer aus, oder?



Frühlingsfrisch...


...und bunt....

..bunt...





Ihr seht schon, beim Letzten bin ich regelrecht einem Farbenrausch verfallen.....Weben ist schööööön!

5 Küchentücher und einen Tischläufer waren das Ergebnis des Wochenendes!

liebe Grüße euch allen, maryana

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Published by maryana - in ... gewebt
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