Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?
Ein klares "Nein" von meiner Seite, als Antwort! Ich brauche meine Freiheit und liebe die Abwechslung! Wenn ich daher für Andere etwas stricken soll, was ich möglicherweise nicht mag, dann könnte ich mich gleich an eine Maschine stellen und diese in tausendfach gleicher Bewegung bedienen! Das möchte ich nicht.
Was mir hingegen sehr gut gefallen würde - inmitten von Bergen von Wolle unterschiedlichster Beschaffenheit zu sitzen und mir für die jeweiligen Qualitäten und Farben was Nettes ausdenken....das Stricken selbst könnten dann gerne andere übernehmen!
Ich mag es, wenn durch mich aus einer Sache eine neue Qualität wird. Beim Stricken...aus dem Faden wird eine Fläche bzw. auch was Dreidimensionales. Ein Faden kann nicht wärmen oder schmücken...erst durch Häkeln oder Stricken erlangt er diese Eigenschaft. Ebenso beim Spinnen....ein Berg Fasern wird zum Faden, der weiterverarbeitet eine wärmende Funktion als Kleidungsstück oder meinetwegen auch als Decke erhält....das ist es, was mir gefällt.
einen sonnigen, eiskalten Dienstag wünscht euch maryana
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Hallo!<br />
Ich bin gerade übers Wollschaf auf Deinen Blog gestoßen und mußte lachen. Der mittlere Absatz Deiner Antwort ist so schön bildlich beschrieben, daß ich mich selbst in einer Wolke aus Wolle sitzen<br />
und Knäuel verteilen sah: "Du strickst dies, Du strickst das..."<br />
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Liebe Grüße,<br />
Pippilotta<br />
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