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25. März 2009 3 25 /03 /März /2009 15:49
Heute morgen, als ich losgefahren bin, war alles mit einem Hauch von Weiß überzogen.
Es schneite ganz sachte und auf den zart beschneiten Feldern zu beiden Seiten der Straße saßen unglaubliche Mengen an Spatzen. Sie ließen sich durch mein Hindurchfahren kein bißchen stören, sie zupften die durch die dünne Schneedecke ragenden Spitzen des Wintergetreides.

Doch plötzlich, wie auf ein geheimes Zeichen, flatterten alle auf. Der ganze Riesenschwarm formierte sich und zog in einem eleganten Schwung im Tiefflug über mich hinweg. Unwillkürlich mußte ich den Kopf einziehen.

Den Heimweg hab ich über verschneite Straßen angetreten, auch auf den Feldern zeigte sich nun kein zartes Grün für hungrige Spatzenschnäbel mehr.
Mittlerweile habe ich schon zweimal die Terrasse freigekehrt und schon wieder ist alles schneebedeckt.

Das war wohl ein Irrtum, als ich letzte Woche meinte, den Frühling gesehen zu haben.
.

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Published by maryana - in ... gesehen
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Kommentare

klengelchen 03/26/2009 13:45

Wie schön, dass es wenigstens noch ein paar Gegenden im Lande gibt, wo man Spatzen sehen kann. Als Kind habe ich sie täglich zwitschern hören oder in Wasserpfützen baden sehen. Doch jetzt? Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre das schon her ist, als ich den Letzten gesehen habe. 5 Jahre auf jeden Fall, denn seit dem wohne ich in der Großstadt. Schade, dass Modernisierung und Fortschritt auch so viele negative Seiten hat.

maryana 03/29/2009 10:45


Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß es irgendwo in Europa einen Fleck geben kann, wo es keine Spatzen gibt.
Ich mag sie wirklich sehr, aber morgens zeitig, da kann mir ihr ewiges Getschilpe schon ein wenig auf den Geist gehen.


Margot 03/25/2009 23:14

Irren ist menschlich. Dieser Betreuer der Wetterwarte nicht (ich glaube, der hat das verbrochen).
Liebe Grüße von Margot